Hallo, liebe "Reingucker",

vielen Dank für die lieben Mails und den guten Wünschen von euch. Nun bin ich schon 2 Wochen "außer Gefecht", aber nun gehts gaaaanz langsam aufwärts.

Und weil ich so lange nix gepostet habe, schreibe ich heute einen Artikel (Achtung viele Bilder!) über ein neues Tool, das mein Göga für mich gewerkelt hat. Bestimmt haben schon einige von euch so ein Stempelboard schon mal irgendwo im Netz gesehen. Und weil mir der Preis für das Originalteil einfach zu hoch war, habe ich meinen Liebsten gebeten, ein DIY-Teil anzufertigen.

Und hier ist nun das gute Stück. Hier passen sogar A4-Papiere hinein, in dem umlaufenden Rahmen sind 2 Ebenen als magnetische Metallplatte, also eine feste Ebene und eine Einlageebene, die  man für dickere Stempel (Gummistempel) herausnehmen kann.

Ich habe beide Ebenen jeweils mit einem Karopapier in cm-Einteilung beklebt, so kann man auch kleinere Papierstücke optimal ausrichten. Wenn man über das Papier hinausstempeln will, packt man halt ein einfaches A4-Papier drunter, die Magnete halten verschiedene Papierlagen übereinander ganz prima.

So, nun zeige ich euch in Bildern, wie man das gute Stück nutzt.

Nachdem das Papier positioniert und mit Magneten fixiert wurde, kann man den Stempel (hier von Stampin up!) genau auf die richtige Stelle positionieren. Wenn man jetzt auf das Deckelteil aus Plexiglas drückt, bleibt der Stempel am Deckel haften, genau wie auf einem Acryl-Stempelblock.

Nun kann das Motiv eingefärbt werden und schon kann man losstempeln.

Jetzt kann man entscheiden, ob der Stempelabdruck schon kräftig genug ist, ansonsten kann man einfach nochmals über genau die gleiche Stelle stempeln. Außerdem ist der Druck, mit dem man stempelt immer gleichmäßig.

Bei diesem Motiv gehört noch ein weiterer Stempel für die Blüten dazu, also kann man diesen Stempel jetzt ebenfalls paßgenau positionieren. Das war für mich bisher immer ein Problem, meistens waren die Stempelabdrücke immer weit von der richtigen Stelle entfernt. Das geht jetzt viel besser, aber ein bißchen Zielübungen muss ich wohl doch noch machen.

Der Stempelabdruck hier ist noch zu blass, daher habe ich einfach nochmals eingefärbt und drüber gestempelt, und siehe da, schon sieht es aus, wie ich es haben möchte.

Das ich mein Stampboard aussen herum bestempelt habe, war ein Experiment, ich wollte sehen, ob die Staz-on-Stempel auf dem Kunststoff hält. Sollte jemand Interesse an solch einem Stempelboard haben, bitte ich um eine Mail, mein Göga wäre bereit, weitere dieser DIY-Stücke zu werkeln.

Herzliche Grüße in Ländle -

Heidi A.